Das kann nicht sein

rosa-luxemburg2Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat. Rosa Luxemburg

Man hat uns geraten, bestimmte Themen gar nicht anzusprechen. Über Migration, Raumordnung, Partizipation etc. reden, das würde keine Stimmen bringen. Wir haben sogar darüber nachgedacht, ob man dem Folge leisten sollte.

Viele Politiker tun dies auch mit großem Erfolg.
Ich beobachte sie. Sie sagen nichts. Oder sie sagen vor jedem Publikum etwas anderes (nämlich genau das, was es hören will). Sie beschreiben Problemsituationen, sagen aber nicht, wie sie diese lösen würden. Dieser Beliebigkeitsansatz verdichtet sich im beliebten Politikersatz “Das kann nicht sein!”. Meist gibt es Applaus dafür.
Die Zeiten sind hart für jene, die sich diesem Sog entziehen.

Ich denke, dass es trotzdem notwendig ist, die Dinge anzusprechen. Eine Meinung zu haben und sie zu vertreten, auch wenns weh tut. Es geht nicht nur darum, sich redlich untereinander zu messen und die verschiedenen Ansätze abzugleichen. Es geht auch darum, ob wir unser politisches Handeln nach nach Slogans und Projektionen ausrichten oder aber nach Werten (Humanität, Gerechtigkeit) und Haltungen (Respekt, Ehrlichkeit).

Schließlich geht es aber auch darum, wie wir uns irgendwann gesehen werden haben. Ich möchte nicht am Ende meines Lebens zu mir sagen müssen “Damals hättest du reden müssen, aber du hast geschwiegen”.

Deshalb plädiere ich für eine Politik des offenen Wortes, der Klarheit, der Zivilcourage.

Sich aus der Gegenwart mogeln, DAS kann nicht sein.

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