Burkini oder die Macht der richtigen Quadratzentimeter

young woman in burkini swimming in the sea

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In die Debatte zum Burkini möchte ich ein paar sehr nüchterne Überlegungen einbringen. Die Debatte ist deshalb so komplex, weil sich hier mehrere Argumentations- und Machtlinien überschneiden, darunter jene des Christentums gegenüber dem Islam und jene, die zwischen Männern und Frauen verläuft.

Wir alle sind sicher einig, dass nicht richtig sein kann, wenn:

  1. Männer entscheiden, was für Frauen richtig ist (und umgekehrt)
  2. Christen entscheiden, was für Muslimen richtig ist (und umgekehrt).

Schwieriger wird es, wenn sich eben diese Linien überschneiden. Aber wenn wir auch dies entwirren, werden wir alle einig sein, dass es niemals richtig sein kann, wenn:

  1. christliche Männer entscheiden, was für muslimische Frauen richtig ist (und umgekehrt?;
  2. muslimische Männer entscheiden, was für muslimische Frauen richtig ist (und umgekehrt?);
  3. christliche Frauen entscheiden, was für muslimische Frauen richtig ist (und umgekehrt?).

Erste Schlussfolgerung: Das einzig rational Richtige ist, dass muslimische Frauen für sich entscheiden, was für sie richtig ist. Alles andere, wiewohl oft gut gemeint, widerspricht jeder Menschenrechtslogik.

Zweite Schussfolgerung: Unser aller Auftrag muss also sein, diese freie Entscheidung zu gewährleisten, zu unterstützen, zu fördern. In all den Debatten habe ich diesen Aspekt sehr selten gesehen. Meist überwiegt indes ein neopaternalistischer Ansatz, der zuerst entscheidet (auch als Staat, als Institution, als Gesellschaft), was für die muslimischen Frauen das Richtige ist, und dann die nötigen Maßnahmen trifft. Darauf fallen durchaus auch Frauen hinein, oft auch in einer solidarischen und schwesterlichen Absicht.

Dritte Schlussfolgerung bzw. Frage und einziges wirkliches Problem in dieser Sache: Wie frei entscheiden muslimische Frauen, was für sie das Richtige ist? Wir können diese Frage nur beantworten, indem wir muslimische Frauen dazu befragen, möglichst vielfältig, möglichst auch gegensätzlich, in möglichst neugieriger und lösungsorientierter Haltung.

Wir werden ein Universum entdecken, mit vielen Fassetten. Frauen werden uns von Muslimas erzählen, die sich aus freien Stücken für eine Verhüllung entscheiden, weil sie damit ein Stück weit ihre kulturelle Herkunft bejahen.
Oder von anderen Frauen, die sich von ihrer Herkunft gelöst haben und sich für eine westliche Kleiderregelung entschieden haben.
Und sie werden von unterdrückten Muslimas berichten, die von ihren Männern in eine Kleiderordnung gezwungen werden, die sie selbst nicht wollen und die sie in der westlichen Gesellschaft identifiziert und segregiert. Diese Frauen brauchen Unterstützung in ihren Emanzipationsnotwendigkeiten, die sich aus den westlichen Gegebenheiten ergeben. Zu diesen Unterstützungsmaßnahmen gibt es viele Beispiele, von der aufsuchenden Elternarbeit der Schule bis hin zu Fahrrad- und Computerkursen, von interkultureller Frauenarbeit bis hin zu einfühlsamer medizinischer Versorgung.
Zu diesen Maßnahmen gehören nicht öffentlich verordnete Kleiderregelungen. Wer immer sich anmaßt, muslimische Frauen zu “befreien”, etwa vom  “Burkini”, sollte sich vor Augen halten, dass ihnen wahrscheinlich ein Schwimmbadbesuch unmöglich gemacht wird, wenn sie sich nicht verhüllen. Das ist die praktische Realität und schon rein das spricht für eine freie Kleiderwahl – und sei es auch nur dazu, diesen Frauen den Gang aus dem Haus zu erleichtern.

Dass auch die westliche Kleiderordnung ihre, vielleicht subtileren, Zwänge hat, darauf werde ich hier nicht eingehen. Ebenso wenig darauf, wie absurd es mir scheint, die (minimalen oder maximalen) Quadratzentimeter Stoff für Frauen festzulegen, wenn sie an den Strand gehen.

Es ist bemerkenswert, dass die Freiheit, Emanzipation  und Selbstbestimmung der Frauen nun so Vielen am Herzen liegt. Auf die gemeinsame Analyse dessen, was Frauen dazu brauchen, bin ich sehr gespannt – auch darauf, wie sehr das dann respektiert wird, was Frauen als Bedürfnisse und Bedingungen anmelden werden.
Insbesondere, wenn das dann mit den eigenen (männlichen, christlichen, dominanten) Rollenbildern und Machtverständnissen auch einmal nicht überein stimmt. Dann werden wir schnell erkennen, ob es den „Befreiern“ wirklich um die Frauen geht oder vielleicht am Ende doch mehr um die Bestätigung des eigenen Weltbildes und der eigenen Vormachtstellung.

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Geschlechtergerechtigkeit – Manifest für eine neue Strategie

Gemeinsam Füße.jpgSeit vielen Jahren setzen wir uns für mehr Geschlechtergerechtigkeit ein. Vor uns hatte sich die Generation der Mütter und Schwestern den Weg gewählt, sich selber zu und die gemeinsame Weiblichkeit zu entdecken und aufzuwerten. Sie schufen sich Freiräume, ihre eigenen Welten und Handlungsradien. Sie grenzten sich auch ab von einer Männerwelt, die sie nicht als die ihre empfanden. Diese Frauen haben Großartiges geleistet für uns Nachgeborene. Sie haben den Geschlechterdiskurs aufgeworfen, in Gesellschaften, die davon nichts hören wollte und von einer Veränderung noch sehr viel weniger.

Aufbauend auf diese ersten Vorstöße versuchten wir in einer nachfolgenden Welle, diese Männerwelt zu durchdringen. Mit Quotenregelungen, gesetzlichen Maßnahmen, Ausbau der Unterstützungsmaßnahmen, Coachings und durch kollektive Selbstausbeutung nie dagewesenen Ausmaßes schafften wir es, wichtige Posten in der Männerwelt einzunehmen. Oft sind wir ganz allein oder mit wenigen anderen Frauen in diesen Schlüsselpositionen eines Systems, das wir immer noch nicht als das unsere wahrnehmen. Wir können dort Einiges erreichen. Wir versuchen, von Innen heraus das System zu verbessern. Wir strengen uns an, anderen Frauen den Weg zu ebnen. Mit kleinen Schritten müssen wir uns oft begnügen, meist auf dünnem Eis und immer argwöhnisch beobachtet vom männlichen Establishment, das uns nur unwillig den Platz lässt. Nur in Ausnahmesituationen und meistens, wenn den Herren selber die Ideen ausgegangen sind, werden unsere „spezifisch weiblichen“ Kompetenzen gesucht und gewürdigt. Wir alle könnten Romane schreiben darüber, wie schwer es ist, voran zu kommen, wie ungleich mehr wir uns als Frauen anstrengen müssen, wie oft uns unsere Ideen geraubt werden, wie weh es tut, wenn sich Männer auf unsere Kosten profilieren oder uns lässig vorgehen.

Wir müssen auch anerkennend sagen, dass wir ebenfalls etwas bewegt haben. Heutzutage blicken junge Frauen wesentlich selbstbewusster auf ihre Zukunft und ihren Platz in der Gesellschaft. Viele von ihnen können mit Feminismus nichts anfangen. Junge Väter sind viel eher bereit als es noch ihre eigenen Väter waren, echte Verantwortung für die Kinder zu übernehmen. Sie erleben das oft als großen Gewinn. Daneben zeigen wir Frauen, weiterhin vielfachbelastet, mit Beruf, Familie, Pflege, Ehrenamt, kulturellen und sportlichen Aktivitäten, wie fähig wir sein können.

Die Antwort des Patriarchats auf unsere energischen Reformversuche zeigt, dass die Männermehrheit nicht gerade angetan ist davon. Es überwiegt der Zorn. Er ist in jedem Onlineforum nachzulesen und an jedem Stammtischgespräch nachzuhören. Männer machen es sich leicht. Frauen, Emanzen, Kampffeministinnen dienen als Sündenbock für sämtlichen gesellschaftlichen Veränderungen, mit denen mann nicht umgehen kann oder die er ganz einfach nicht will.

Doch auch wenn es immer anders dargestellt wird: Nicht der Feminismus und seine Ansprüche auf eine Neuverteilung der Macht haben dies ausgelöst. Durch die Frauenbewegung haben wir Frauen uns selbst wahrgenommen. So haben wir den Männern das Andere gezeigt und sie haben sich selbst erkannt. DAS ist es, was sie uns nicht verzeihen können.

Denn sie müssen nun erkennen: Das Patriarchat mit seinem starren Herrschaftssystem hat auch die Männer unglücklich gemacht. Die Beziehungsnetze, die uns urgründlich am Leben verankern, sind weiterhin horizontal von Frauen gespannt. Darüber türmt sich das patriarchale Machtsystem auf, Glanzpositionen für die Starken bietend und unbarmherzig mit den Verlierern. Nicht umsonst ist das Gros der Suizidanten, der Süchtigen, der jung Sterbenden, der Prostitutions- und Pornokonsumenten männlich: Es ist der männliche Verliereranteil des Patriarchats.

Fazit 1: Nicht nur die Frauen sind die Opfer des Patriarchats, sondern auch ein großer Teil der Männer.

Fazit 2: Die Männer beginnen diese Wahrheit zu ahnen. Anstatt aber das Patriarchat selbst in Frage zu stellen, wird die Schuld den Frauen und ihren Emanzipationsbestrebungen zugewiesen.

Fazit 3. Wenn wir das banale Defensivverhalten der Männer analysieren, können wir nicht umhin, hinter der Maske der Arroganz und Misogynie ein zutiefst verunsichertes Geschlecht zu erkennen.

Was nun also tun? Müssen wir uns nun auch noch der Probleme der Männer annehmen? Neben unserer Vielfachbelastung und während uns die Herren in den Führungsetagen auf dem Kopf herum trampeln, uns auch noch um die armen männlichen Verlierer des Patriarchats kümmern?

Nein, dazu werden viele von uns zu Recht nicht bereit sein. Andererseits wollen wir auch nicht, dass der Graben zwischen den Geschlechtern größer und größer wird, dass die Schuldzuweisungen zunehmen und der Feminismus in einem monokausalen Begründungsmodell für die ganze Misere der Männer herhalten muss. Wir riskieren uns totzulaufen und womöglich ziehen wir uns am Ende erschöpft in die Privatsphäre zurück.

Am Schmieden eines Bündnisses mit Männern wird daher kein Weg vorbei führen. Folgende Fragen stellen sich uns unausweichlich: Sollten wir, gerade jetzt, vermehrt auf das Verständnis von Männern für Frauen (und durchaus auch umgekehrt!) setzen? Initiativen wie „he for she“ sind schon auf dem Weg. Sollten wir die Männer dazu bringen, sich selbst aus dem eingefahrenen Kontext zu lösen, sich selbst in aller Ehrlichkeit zu erkennen, damit sie auch uns erkennen? Können wir das partnerschaftliche Prinzip der Co-Verantwortung für die Welt stärken, indem wir es attraktiv für beide Geschlechter machen? Ausgehen können wir vielleicht von jenen Männern, die aus Liebe (wie ungewohnt, dieses Wort in so einem Text, ich schreibe es nur mit Mühe!) für ihre Partnerinnen oder aus ganz anderen Gründen und mit anderen Zielsetzungen bereit sind, das gewohnte Script zu verlassen und neue Wege zu gehen.

Es ist dies kein Ersatz für die Strategie, die wir bisher gefahren haben, sondern ein Zusatzprogramm. Es braucht weiterhin unseren Einsatz für die Quote, für gerechten Lohn, für die Aufteilung der Familienarbeit, für die Anerkennung des Frauenbildes in der Gesellschaft. Daneben können wir den derzeitigen Moment der Krise (der wirtschaftlichen Krise und der männlichen Identitätskrise) für Veränderung nutzen. Greifen wir jedes männliche Zweifeln, jede noch so winzige Äußerung von Skepsis gegenüber dem überlieferten Modell auf, um neue Denkprozesse zu implementieren! Setzen wir Botschafter ein, die den anderen Männern, mit männlichen Argumentationslinien und männlichen Kommunikationsstrategien, die Problematik erklären (ich glaube, es braucht regelrechte Aufklärung, wenn nicht Alphabetisierung, da bisher allgemein die Schotten dicht gemacht wurden und es kaum Männer gibt, die überhaupt VERSTEHEN, worum es uns geht)!

Das Zauberwort könnte „Solidarität“ heißen und damit könnten wir gerade auch sozialpolitisch engagierte oder christlich empfindende Männer für unser Anliegen gewinnen.

Allerdings, Achtung! Es ist ein wenig wie beim Abgeben der Erziehungs- und Hausarbeit: Dies heißt auch Kontrolle abzugeben. Dazu müssen wir bereit sein. Und wir müssen aushalten, wenn die Männer wieder jene sind, die im Mittelpunkt stehen, die den Diskurs an sich reißen, die das Lob abbekommen. Ja, wir werden sogar bereit sein müssen, dieses Lob immer wieder auszusprechen, zu bestärken, zu unterstützen (während wir dann wieder die sind, die das alles NICHT bekommen…).

Wenn am Ende aber ein gemeinsamer Diskurs steht, den wir als gesellschaftliche Strömung und nicht nur als Frauen mittragen, dann haben wir mehr gewonnen als wir vielleicht an Deutungshochheit verlieren. Zugleich entsteht vielleicht auch endlich unter den Männern die Einsicht, dass sie nicht nur Machtpositionen freigeben müssen, sondern tatsächlich selbst ein Stück weit aus der Einseitigkeit und Einfältigkeit und Einsamkeit des männlichen „Standard-Seins“ herausfinden.

Somit würde die Befreiung der Frauen vom patriarchalen Dominat endlich auch eine Befreiung der Männer. Und eine neue Gesellschaftsordnung würde zumindest denkbar(er) werden.

Die Macht des Kommentators

briefmännchenLetzthin habe ich zur letzten möglichen Maßnahme gegriffen: Ich habe meinen eigenen Kommentar auf einer Online-Plattform als „unangemessen“ gemeldet und gebeten, ihn raus zu löschen. Damit verschwanden auch die diversen hämischen Antworten auf meinen Kommentar. Es ging um ein Frauenthema und es ist mir oft schon aufgefallen, dass Frauenkommentare und Frauenthemen unmittelbar besonders bösartige, untergriffige, unsachliche und frauenfeindliche Reaktionen im Netz auslösen.

Manchmal gibt es sachliche Kritik, oft überwiegt die undifferenzierte sexistische Generalaburteilung – übrigens meist quer durch die Lager. Frauenfeindlichkeit trifft uns alle, von links bis rechts, von jung bis mittelalt (ältere Frauen werden meist eher wie Männer beurteilt, so ist zumindest meine These, das Sexuelle scheint dann nicht mehr vordergründig zu sein und es gilt dann „nur“ mehr der allgemeine „Frauen-Malus“).

Wie gehen wir damit um?

Ich glaube, jede von uns hat Verteidigungsmechanismen entwickelt, um es auszuhalten. Nicht lesen ist das Einfachste. Leider vergibt frau sich dann auch die Chance, mögliche kritische Feedbacks für sich nutzbar zu machen, die im Meer von Hämepostings untergehen. Auf jeden Fall halten wir uns glaube ich unabgesprochen alle an die Devise, auf keine Fall auf anonyme Kommentarketten zu antworten. Ich habe einmal „Gorgias“, einen der erbittersten Frauenhasser in der Südtiroler Kommentarszene zu einem Live-Gespräch herausgefordert. Da hat er ziemlich schnell kalte Füße bekommen.

Mir hat sich da bestätigt, dass die Herren Anonymi nicht bereit sind, ihr Gesicht herzuhalten. Damit haben sie den Status von anonymen Briefen. Auch die lernen wir frühzeitig, nicht ganz an uns heranzulassen.

Soweit zur persönlichen Defensivstrategie.

Es ist ein Frauenthema, aber das ist es nur am Rande. AdressatInnen sind auch Menschen auf der Flucht oder mit nicht-weißer Hautfarbe, Nicht-Heterosexuelle, Nicht-Deutschsprachige, Nicht-SüdtirolerInnen, etc. Sie zu schützen vor dieser Form von Beleidigung, Belästigung, ja auch Gewalt, muss gesellschaftliches Anliegen sein.

Zur rechtlichen Regulierung stehe ich andererseits eher kritisch. Ich bin für die Verantwortung der HerausgeberInnen und wünsche mir eine seriöse Moderation der Foren. Dies müsste eigentlich im ureigensten Interesse der Herausgeber selber sein. Denn ich beobachte, dass die Debatte ansonsten schnell verarmt. In Südtirol deutlich sichtbar etwa an Salto oder Tageszeitung Online. Die wenigen Frauen sind alle verstummt, einige Immerschreiber (ich frage mich immer: Haben die sonst nichts zu tun? Müssen die nie die Kinder von der Musikschule abholen, die Wohnung putzen oder auch nur einer Erwerbsarbeit nachgehen?) bleiben immer mehr unter sich, entwickeln ihren eigenen Slang, der neue MitschreiberInnen wiederum ausschließt, manchmal auch abstößt. Sie beobachten sich untereinander, beschimpfen sich gegenseitig, konstruieren ihre eigene, oft ziemlich uninteressante Welt.

Die anderen schweigen, ziehen sich zurück, die Meinungslandschaft wird monotoner und verliert an Originalität. Es könnte uns egal sein, wenn es nicht erwiesen wäre, dass die Meinungsbildung mehr über das Kommentarelesen erfolgt als über das Artikellesen. Das macht die Onlinekommentare jenseits der Befindlichkeiten gesellschaftlich relevant.

Denn wir möchten ja echte Meinungsfreiheit und –vielfalt, dies war und ist auch das Ziel der Portale. Allerdings beweist sich in der Onlinewelt in aller Deutlichkeit genau das, was wir aus den Zeiten der un- oder schlecht moderierten Podiumsdiskussionen schon kennen:

Wenn alle frei sind, immer alles zu sagen, dann sagen am Ende nur mehr wenige immer dasselbe.

Und wenn niemand darauf achtet, dass die Schwächeren gleichermaßen zu Wort kommen und die Stärkeren eingebremst werden, dann gilt einfach das alte Recht des Stärkeren, das am Ende zu steriler Pseudoliberalität führt – und umgekehrt.

Es ist letztlich eine Machtfrage. Umverteilung, Ausgleich, Respekt, neues Denken tun not. Im reellen Leben – und im virtuellen auch.